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Oberrheinischer Architekten- und Ingenieur-Verein e.V.

Freiburg im Breisgau


Reisegruppe auf dem Kettensteg über die Pegnitz in Nürnberg
Kettensteg über Pegnitz in Nürnberg

Rückblick 2015

Große Exkursion nach Regensburg und Nürnberg
mit Quartier in Regensburg

17. - 20. September 2015:

Ja, liebe Bumanns, lasst Euch sagen :
Die Beine und zuletzt der Magen,
die wurden kräftig strapaziert,
wofür Euch großer Dank gebührt,
(ich hab's am eignen Leib gespürt),
Die Mischung von Kultur und Essen,
die habt ihr beide gut bemessen !

Geschichte Bayerns, Wohlfarths Jürgen,
tat  hier mit seinem Wissen bürgen.
Den Städtebau der Zwanz'ger Jahre
ham' wir durch Kemnitz – Götz erfahren.
Als Ruheständler sind sie nütze,
und für den Vorstand eine Stütze.

Wie immer war die Fahrt in Butter
mit  Karl-Heinz von der Firma Sutter,
der uns so sicher hat geleitet,
was unsern Horizont geweitet,
auch wenn es eng wurd' in den Gassen:
"ein Künstler" wahrlich, kaum zu fassen !

Im letzten Jahr war'n  wir im Westen.
Der Vorstand meint: es ist am besten,
mal in der Mitte Deutschlands bleiben,
wo's  Bayern mit den Franken  treiben !
Und Regensburg war unser Ziel,
UNESCO – Erbe ! Ist schon viel !

Geschichte seit  zweitausend  Jahren,
weil damals hier die Römer waren :
Ein Lager war's  für die  Legion
6000 Leute waren s schon
mit allem was dazugehört,
worauf der Städtebauer schwört.
Im Rathaus beim Stadtplanungsamt
Modellbau viel Bewund'rung fand.

Und Regensburg, die schöne Stadt , 
viel  Heimlichkeit zu bieten hat,
mit Plätzen  und Geschlechtertürmen,
die's Herz und auch's  Gemüt bestürmen.
Der Reichstag, der war immerwährend,
den Wohlstand für die Stadt bescherend.
Der Kaiser saß vier Stufen hoch.
Wer was verbrochen saß im Loch
und wurd' gezwackt an Hand und Füßen,
Guantanamo  lässt hier uns grüssen !

Den Münchner Hof in engen Gassen,
den mussten wir stets früh verlassen.

Wir wollten ja so vieles sehn,
da muss man eben früh aufstehn,
zumal ein reichlich Frühstück lockte
und man so gern zusammenhockte.

Dort wo sich Bier und Kunst sich paaren,
da sind wir auch noch hingefahren !
Gemütvoll dacht  der Hundertwasser,
dass man zum Gären auch braucht Wasser !
Die Brauerei muss man sich merken :
Mit goldner Kuppel und Gesang von Zwergen
Wir wissen jetzt: der Kuchelbauer
ist von den Brauern ein ganz Schlauer !

Nach Nürnberg ging die Exkursion
als edler Perl mit Tradition.
Der Burgberg mit den Festungsmauern
ließ  immer schon den Mensch erschauern.
Genau wie Speer mit seiner Hallen,
die sollten 1000 Jahr gefallen.
Die schrägen Stützen der Hadid,
der Zeitgeist lebt, wer macht noch mit ?

Am Marsfeld ahnten wir die Geister,
bei der Verführung war'n sie Meister:
die Großmannssucht mit viel Geschrei:
Ergebnis schließlich von Versailles.
Der Größenwahn ist keine Tugend,
verführt er doch nicht nur die Jugend !

Auf tausend Stufen gings hinauf :
Walhalla dort am Donaulauf,
In Kehlheim die Befreiungshalle !
Ein großer Eindruck für uns alle.
Und Griechenland bleibt unvergessen.
Wir haben ja das Geld besessen.
Und schaffen's auch zu Nutz und Frommen,
wenn alle jetzt herüberkommen.
Den Durchbruch schafft die Donau dort
bei Weltenburg, dem Klosterort.

Wir alle hier sind sehr begeistert,
wie Ihr die Exkursion gemeistert !
Weshalb sich unsre 2 Renaten
gemeinschaftlich zusammentaten :
Von allen wurde was gesammelt,
das nicht verrottet , nicht vergammelt.
Macht  Euch daraus nen schönen Abend
Ihr Bumanns !
Erquicklich, fröhlich und auch labend

Paul Bert

 

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